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Gehalts-Check - Übersicht

Was verdient ein Bauingenieur?

Grafik Bauingenieur Die Konstruktion von Gebäuden ist ein mögliches Aufgabengebiet von Bauingenieuren.

Ausbildung und Berufsbild

Ein Bauingenieur befasst sich mit der Konzeption, der Planung sowie der Konstruktion, Berechnung, Herstellung und dem Betrieb von Bauwerken. Um den Beruf auszuüben, ist ein Studium im Bauingenieurwesen an einer Universität oder einer Fachhochschule notwendig. Abgeschlossen wird das Studium mit einer akademischen Graduierung.

Anschließend gibt es verschiedene Karrieremöglichkeiten, die zwar alle in der Baubranche liegen, aber sehr unterschiedliche Schwerpunkte haben können. Die Kernkompetenzen von Bauingenieuren liegen im Berechnen und Planen von Neubauten, Umbauten und Renovierungsprojekten.

Wovon hängt das Gehalt ab?

Der Verdienst bei einem Bauingenieur ist tariflich geregelt. Das Gehalt eines Bauingenieurs liegt dabei ziemlich weit hinten in der Einkommensliste der Ingenieurberufe. Das Einkommen von weiblichen Bauingenieuren liegt dabei in der Regel noch unterhalb des Gehaltes von männlichen Bauingenieuren. Unterschiede von bis zu 22 Prozent im Gehalt findet man auch zwischen Bauingenieuren im Westen und im Osten des Landes.

Absolventen einer Fachhochschule verdienen zudem meist weniger als Absolventen und Absolventinnen einer Universität. Darüber hinaus haben promovierte Bauingenieuere noch einen weiteren Gehaltsvorsprung.

Durschschnittsgehalt

Ein Bauingenieur verdient zwischen 1.800€ und 6.300€, durchschnittlich jedoch 3.373€. Eine Einkommenserhöhung ist mit einer steigenden Berufserfahrung sowie bei einer Beschäftigung in großen Unternehmen zu erwarten.

Inhalte und Aufgaben

Bild Straßenbau Die Straßenbauplanung ist Teil des Tiefbaus.

Ein Bauingenieur arbeitet in der Regel für einen Bauherrn oder einen Projektsteuerer in der Baubranche. Die Arbeit ist sehr projektbezogen und beinhaltet die statischen Berechnungen, die Konzeption und die Planung von baulichen Maßnahmen im Hochbau wie Tiefbau oder auch für Sonderbaustellen. Der Bauingenieur arbeitet mit den Architekten oder Planern zusammen, um für ein Bauprojekt die Ausführungspläne zu erstellen. Er übernimmt dabei die Verantwortung für die Statik und die technische Machbarkeit des jeweiligen Vorhabens. Er arbeitet ebenfalls mit den Ingenieuren, die für die Haustechnik zuständig sind, zusammen, um deren Gewerke in das Projekt integrieren zu können. Der Großteil der Tätigkeit spielt sich in einem Büro ab, wo Sitzungen mit den anderen Planungsbeteiligten stattfinden, Pläne erstellt, geprüft und optimiert werden und Berechnungen am Computer erstellt werden. Ein Teil der Tätigkeit besteht aber auch in der Baubetreuung. Der Bauingenieur muss zum Beispiel zur Baustelle fahren, um den Baufortschritt zu begutachten, zu dokumentieren und abzunehmen. Er kontrolliert regelmäßig, ob die Firma vor Ort seine Pläne korrekt umgesetzt hat.

Ausbildung und Voraussetzungen

Die Ausbildung zum Bauingenieur ist ein Ingenieurstudiengang an einer Universität oder Hochschule. Das Studium dauert zwischen drei und fünf Jahren, je nach Spezialisierungsgrad und Hochschule. Es gibt Bachelor-Studiengänge und Masterstudiengänge sowie verschiedene Diplome an technischen Hochschulen. Im Studium spielen Physik, Mathematik, Architektur, Statik, Materialkunde und Raumplanung eine Rolle. Verschiedene Spezialisierungen sind im Masterstudiengang möglich. Um zum Bauingenieurstudium zugelassen zu werden, ist ein Abitur oder Fachabitur erforderlich, je nachdem, ob das Studium an einer Universität oder einer anderen Hochschule absolviert werden soll. Wer Bauingenieur werden möchte, der sollte sich für komplexe Berechnungen, Statik und Bauphysik sowie die Baubranche im Allgemeinen interessieren. Der Umgang mit dem Computer und verschiedenen Zeichenprogrammen ist unerlässlich.

Nach der Ausbildung

Bild Hochhaus Bauingenieure sind auch für Statikberechnungen zuständig.

Als Bauingenieur arbeitet man nach dem Studium normalerweise zunächst in einem Ingenieurbüro, um ein paar Jahre Berufserfahrung zu sammeln. Viele Bauingenieure bleiben dabei und spezialisieren sich im Laufe der Jahre. Je nach Spezialisierung kann man diese Zeit damit verbringen, statische Berechnungen zu machen, Bauprojekte zu betreuen oder auch verschiedene Gutachten zu erstellen. Es besteht in dieser Branche die Möglichkeit, sich mit einem eigenen Büro selbstständig zu machen, wofür jedoch einige Jahre Berufserfahrung von Vorteil sind. Große Konzerne, die eine eigene Abteilung für die Betreuung ihres Immobilienparks und die Neuplanungen haben, stellen Bauingenieure ein, die auf der Bauherrenseite für die Expansion und Betreuung der Immobilien zuständig sind. Auch Gemeinden und Städte haben oftmals Stellen, die ein Bauingenieur füllen kann, wenn es darum geht, die Planung von Bauprojekten auf dem Gemeindegebiet zu übernehmen oder auf dem Bauamt Genehmigungsanfragen zu bearbeiten.

Alternativen

Manche Bauingenieure bilden sich weiter, um Gutachter zu werden. Die erstellen Baugutachten für Bauherren, die Probleme haben und nicht wissen, woher diese kommen. Andere Gutachter machen Voruntersuchungen zum Baugrund, zu Altlasten, zur Beschaffenheit von bestehenden Gebäuden oder erstellen Dokumentationen für Genehmigungsanfragen. Das Berufsfeld ist sehr vielseitig. Einige Bauingenieure entscheiden sich dafür, mit ihrer Ausbildung im Bereich Projektmanagement tätig zu werden und nutzen ihre Fähigkeiten, um in der Projektsteuerung Fuß zu fassen, komplexe Bauzeitenpläne zu erstellen oder als Berater für Bauherren tätig zu sein. Generell ist natürlich auch eine Karriere in der Forschung oder der Lehre denkbar.

 

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